Rückblick: „Der Mythos von der treffsicheren Personalauswahl“ Netzwerktreffen PERSONAL am 29.4.26 in Leipzig

Treffsichere Personalauswahl gilt als zentrales Ziel professionellen Recruitings – und ist doch in der Praxis häufig eine Illusion. Trotz strukturierter Verfahren, Tests und wissenschaftlicher Fundierung führen Auswahlentscheidungen nicht selten zu Fehlbesetzungen oder falsch positiven Entscheidungen.

Das Netzwerktreffen PERSONAL im April entzauberte eine Vielzahl der Mythen. In seinem fundierten und trotzdem sehr unterhaltsamen Vortrag erläuterte Prof. Dr. Jörg Klukas zentrale Kritikpunkte der Personalauswahlforschung, stellte neue Erkenntnisse aus der Eignungsdiagnostik vor und beantwortete sehr praxisnah die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

(Wer mehr dazu wissen oder die Präsentation von Jörg Klukas haben möchte, erreicht ihn über LinkedIn.) Ein sehr schöner und hochinformativer Abend, der auch beim gemeinsamen Essen noch viel Gesprächsstoff bot.

Wer die Netzwerktreffen PERSONAL kennenlernen möchte, hat dazu am 4. Juni zur ARBEITSWELT-Sommer-Runde in Leipzig Gelegenheit. Details und Anmeldung hier: Link ARBEITSWELT-Sommer-Runde.



Als Redner mit Leidenschaft ganz in seinem Element: Prof. Dr. Jörg Klukas (Bilder: Kai Bergmann):


Prof. Dr. Jörg Klukas ist Professor für Personalmanagement an der FOM Hochschule in Leipzig und Geschäftsführer der pludoni GmbH. Er beschäftigt sich mit den Grenzen klassischer Personalauswahl, der Prognoseproblematik im Recruiting und mit kooperativen Ansätzen der Fachkräftegewinnung.

Seine Perspektive ist dabei ebenso wissenschaftlich wie praktisch geprägt – unter anderem durch acht Jahre Erfahrung im Aufbau einer Organisation von 300 auf über 1.000 Mitarbeitende bei Telekom MMS. Seit 2009 entwickelt er mit dem Empfehlungsbund Modelle, mit denen Unternehmen qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten aus ihren Auswahlprozessen an andere Arbeitgeber weiterempfehlen können.

Gastgeber Dorte Campe (links) und Sabine Kalinke (rechts) vom Victor´s Residenz Hotel mit Veranstalterin Maria Sharichin (Mitte). (Bild: Kai Bergmann)